...Fort mit der Zeit zu schreiten
Was sollen wir agieren nun
Vor soviel klugen Leuten
Da hebt das Dach sich von dem Haus
Und die Kulissen rühren
Und strecken sich zum Himmel aus
Strom Wälder musizieren
So heißt es wohl in einem alten Volkslied.
Schon seit einigen Wochen spüre ich eine gewisse Unruhe in mir und ich merke das es mal wieder Zeit für mich wird auf Tour zu gehen. Doch momentan stehen bei mir noch einige Klausuren ins Haus.
Wenn man den ganzen Tag über den Büchern hockt kann man gut nachvollziehen, was die damalige Jugendbewegung dazu gebracht hat als Wandervögel auf Fahrt zu gehen und einen Ausgleich zu ihrem Alltag zu suchen.
Was liegt da also näher, als mir mal wenigstens für ein paar Stunden etwas frische Luft um die Nase wehen zu lassen?
Kurzerhand habe ich ein paar Sachen zusammengekramt, mir meine Juja übergezogen, den Affen geschultert und raus ging es in den nahen Wald....
Dienstag, 9. Februar 2010
Dienstag, 2. Februar 2010
RayWay Duo Quilt
Nachdem ich ja gerade erst über den RayWay berichtet habe, wird es jetzt auch mal Zeit Euch eines seiner RayWay-Produkte vorzustellen.
Wenn man sich mit dem Ultraleichtgedanken vertraut macht, hört man meist von "den großen Drei".
Gemeint sind damit die typischerweise schwersten Ausrüstungsgegenstände eines Wanderers. Als da währen Zelt, Rucksack und Schlafsack. Gerade diese drei liefern auch das meiste Einsparpotential.
Deutlich leichtere Zeltalternative gibt es einige. Anstelle eines klassischen Innengestellrucksacks greift man zu einem Ultraleichtmodell wie etwa einem Laufbursche-Pack.
Was aber gibt es für Schlafsackalternativen?
Ray Jardine's Lösung ist der Quilt.
Im Prinzip eine konturgeschnittene Decke mit einer "Tasche" für die Füße. Andere würden den Quilt eher als "Schlafsack ohne Rückenteil" beschreiben.
Was aber hat es damit auf sich?
Ganz einfach. Ein Schlafsack soll den Schläfer gegen die kalte Umgebung abschirmen, indem er isoliert, d.h. eine warme, stehende Luftschicht um den Schläfer hält. Die Dicke dieser Luftschicht ist abhängig vom Loft des Schlafsacks, d.h. von seiner Dicke.
Was jetzt etwas wissenschaftlich klingt ist näher betrachtet ganz einleuchtend:
Je dicker ein Schlafsack ist, umso wärmer ist er.
Was hat das jetzt mit einem Quilt zu tun?
Nun, wenn man im Schlafsack liegt, drückt man die Füllung des Schlafsacks im Rückenbereich platt. Damit ist dort auch die Isolierung nahezu hinfällig. Das Einzige was dann dort noch isoliert, ist die Isomatte.
Als Konsequenz daraus hat Ray Jardine also einfach den somit überflüssigen Bereich der Rückenisolierung weggelassen und ein Schlafsystem entworfen, das lediglich die Seiten und die Oberseite isoliert. Für die Bodenisolierung sorgt die Isomatte. Damit bleibt also ein Schläfer trotz der Einsparung weiterhin rundum geschützt.
Für unruhige Schläfer lassen sich so genannte "Draftstopper" anbringen. Ein winddichter Streifen Stoff, der um den Rand des Quilts herum angebracht ist und so verhindert, daß man beim Drehen im Schlaf kalte Luft unter die Decke läßt.
Unseren Quilt haben wir aus einem RayWay-Set genäht. Ungewöhnlich bei unserem Quilt ist, dass es sich bei ihm um einen Duo-Quilt handelt. D.h. er ist für zwei Schläfer ausgelegt.
Für den leichteren Transport läßt sich der Quilt mittels eines quer verlaufenen Reißverschlusses in eine obere Hälfte...
...und eine Fußbox trennen.
Füllmaterial sind bei beiden Hälften zwei Lagen Kunstfaserflies mit einem gesamten Loft von 5,5cm.
Dabei wiegt die obere Hälfte 820 Gramm, die Fußbox 680 Gramm.
Natürlich gibt es leichtere Daunenlösungen. Aber ein feuchtigkeitsunempfindlicher und winddichter Schlafsack für zwei Personen, der auch noch bis in die Minusgrade hinein wärmt und dabei gerade mal 1500 Gramm wiegt (d.h. 750 Gramm/ Person!) sucht schon seine Konkurrenz.
Wenn man sich mit dem Ultraleichtgedanken vertraut macht, hört man meist von "den großen Drei".
Gemeint sind damit die typischerweise schwersten Ausrüstungsgegenstände eines Wanderers. Als da währen Zelt, Rucksack und Schlafsack. Gerade diese drei liefern auch das meiste Einsparpotential.
Deutlich leichtere Zeltalternative gibt es einige. Anstelle eines klassischen Innengestellrucksacks greift man zu einem Ultraleichtmodell wie etwa einem Laufbursche-Pack.
Was aber gibt es für Schlafsackalternativen?
Ray Jardine's Lösung ist der Quilt.
Im Prinzip eine konturgeschnittene Decke mit einer "Tasche" für die Füße. Andere würden den Quilt eher als "Schlafsack ohne Rückenteil" beschreiben.
Was aber hat es damit auf sich?
Ganz einfach. Ein Schlafsack soll den Schläfer gegen die kalte Umgebung abschirmen, indem er isoliert, d.h. eine warme, stehende Luftschicht um den Schläfer hält. Die Dicke dieser Luftschicht ist abhängig vom Loft des Schlafsacks, d.h. von seiner Dicke.
Was jetzt etwas wissenschaftlich klingt ist näher betrachtet ganz einleuchtend:
Je dicker ein Schlafsack ist, umso wärmer ist er.
Was hat das jetzt mit einem Quilt zu tun?
Nun, wenn man im Schlafsack liegt, drückt man die Füllung des Schlafsacks im Rückenbereich platt. Damit ist dort auch die Isolierung nahezu hinfällig. Das Einzige was dann dort noch isoliert, ist die Isomatte.
Als Konsequenz daraus hat Ray Jardine also einfach den somit überflüssigen Bereich der Rückenisolierung weggelassen und ein Schlafsystem entworfen, das lediglich die Seiten und die Oberseite isoliert. Für die Bodenisolierung sorgt die Isomatte. Damit bleibt also ein Schläfer trotz der Einsparung weiterhin rundum geschützt.
Für unruhige Schläfer lassen sich so genannte "Draftstopper" anbringen. Ein winddichter Streifen Stoff, der um den Rand des Quilts herum angebracht ist und so verhindert, daß man beim Drehen im Schlaf kalte Luft unter die Decke läßt.
Unseren Quilt haben wir aus einem RayWay-Set genäht. Ungewöhnlich bei unserem Quilt ist, dass es sich bei ihm um einen Duo-Quilt handelt. D.h. er ist für zwei Schläfer ausgelegt.
Für den leichteren Transport läßt sich der Quilt mittels eines quer verlaufenen Reißverschlusses in eine obere Hälfte...
...und eine Fußbox trennen.
Füllmaterial sind bei beiden Hälften zwei Lagen Kunstfaserflies mit einem gesamten Loft von 5,5cm.
Dabei wiegt die obere Hälfte 820 Gramm, die Fußbox 680 Gramm.
Natürlich gibt es leichtere Daunenlösungen. Aber ein feuchtigkeitsunempfindlicher und winddichter Schlafsack für zwei Personen, der auch noch bis in die Minusgrade hinein wärmt und dabei gerade mal 1500 Gramm wiegt (d.h. 750 Gramm/ Person!) sucht schon seine Konkurrenz.
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Donnerstag, 28. Januar 2010
Frühjahrsputz...
Wer unseren Blog schon etwas länger verfolgt, wird feststellen, dass ich etwas "aufgeräumt" habe.
Auch wenn ich am eigentlichen Layout nichts Wesentliches verändert habe, hoffe ich doch trotzdem so die Navigation auf dieser Seite etwas vereinfacht zu haben. So sollte es auch nicht mehr so schwer sein sich mal zwischen alten Beiträgen umzusehen.
Wer diesen Blog per RSS-Feed verfolgt sollte sich also nicht über die letzten drei Beiträge wundern. Das war Teil der Aufräumaktion und sollte jetzt für mehr Übersicht sorgen.
Zusätzlich gibt es auf unserem Blog jetzt noch die Möglichkeit unsere Twitter-News mitzulesen.
Beute(l)tiere die zwitschern? Wo soll das nur hinführen...
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